„Cancel Culture“

„Cancel Culture“ und Diskussionskultur

Die Diskussionskultur wird in Deutschland zunehmend rauer und abgrenzender. Statt zu diskutieren, um die Position des anderen besser verstehen zu können, sollen bestimmte Menschen gar nicht erst zu Wort kommen; Worte und Phrasen bekommen den Stempel „unsagbar“. 

Der Begriff „Cancel Culture“ kommt aus den USA und meint ursprünglich den Vorgang, dass beispielsweise prominente Personen, deren Verhalten oder Äußerungen, z.B. in den Sozialen Medien von anderen Nutzer*innen "gecancelt", also geächtet wurden. Seitdem hat das Phänomen weiter an Fahrt aufgenommen.

Imre Grimm vom Redaktionsnetzwerk Deutschland hat gut recherchiert und einen klugen Artikel zur „Cancel Culture“ geschrieben. Lesen Sie hier den vollständigen Text:

Worauf Journalist*innen für eine bewusste Berichterstattung in Themenauswahl und Sprache achten sollten, zeigt Stefan Fries in unserem Kurs Haltung und Verantwortung im Journalismus. Das Thema „Cancel Culture“ wird außerdem von Inga Hinnenkamp im Webinar Bewusste Sprache – die konstruktive Seite des Framing behandelt.

Bei Fragen hilft Ihnen Matthias Harder gern weiter: m.harder@ard-zdf-medienakademie.de 

Martina Lenk

Matthias Harder
Fachgebiets­leitung Journalistische Kompetenzen und Volontärsausbildung
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